Rechtliche Zulässigkeit der Patientenfixierung und/oder –sedierung als freiheitsentziehende Maßnahme

26.03.2020

Häufig werden Pflegende in ihrem beruflichen Alltag mit der Frage konfrontiert, ob temporär desorientierte oder nicht einsichtsfähige Menschen – z. B. im Rahmen eines Durchgangssyndroms oder Deliriums – fixiert und/oder sediert werden dürfen. Als Pflegende/r hat man gelegentlich mit aggressiv-gewalttätigen oder sich selbst gefährdenden Patienten zu tun


Oftmals herrscht Unsicherheit bezüglich der Patientenfixierung/-sedierung, da sie als freiheitsentziehende Maßnahmen allenfalls in den Fällen zulässig sind, in denen andere Maßnahmen ohne Erfolg bleiben und der Patient sich selbst oder andere gefährdet.

 

 

Inhalte:

  • geltende Rechtslage
  • Rechtfertigungsgründe für eine Fixierung/Sedierung
  • Besonderheit des Betreuungsrechts
  • Rechtsfolgen der rechtswidrigen Fixierung/Sedierung
  • Abgrenzungsproblem "Sturzprophylaxe"
  • Erörterung von Praxisbeispielen
     

 

Ihr Nutzen:     

  • Sie erhalten einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen,
  • Sie erlangen Orientierung und Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Patientenfixierung/-sedierung“,
  • Sie tragen zur Reduzierung von betrieblichen und persönlichen Haftungsrisiken bei.
     

 

Dozentin:

Kerstin Meyer, Rechtsanwältin und Justitiarin; Klinikum Dortmund gGmbH

 

 

Methoden und Vermittlungsformen:

  • Vortrag
  • Diskussion
     

 

Teilnehmerkreis:

Mitarbeiter des Pflegedienstes

 

Termin und Ort:

Kurs 9354: 26.03.2020

Kurs 9355: 26.11.2020

 

Klinikum Dortmund gGmbH

Raum Westfalen

Beurhausstr. 40

44137 Dortmund

 

Zeit:

jeweils 14.30 - 16.30 Uhr

 

Teilnahmegebühr:

50,00 €

Für Mitarbeiter des Klinikums ist die Teilnahme kostenlos.

 

Beratung & Kontakt:

0231-953- 20502

stefanie.giese(at)klinikumdo(punkt)de

 

 

 

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